Die Villa Wewersbusch ist eine kleine, innovative weiterführende Schule in Velbert, einer historischen Stadt im Westen Deutschlands. Mit 240 Schüler:innen und 20 engagierten Lehrkräften gestaltet sie Bildung für das digitale Zeitalter neu. Seit ihrer Gründung im Jahr 2012 gehört die Schule zu den Vorreitern bei der Integration von Technologie in den Unterricht. Durch den frühen Einsatz von iPads hat die Villa Wewersbusch ein durchdachtes digitales Lernkonzept entwickelt, in dessen Mittelpunkt Goodnotes steht.
Technologie war von Anfang an ein fester Bestandteil der Villa Wewersbusch. Der Weg hin zu einem sinnvoll digital unterstützten Unterricht verlief jedoch nicht ohne Herausforderungen. Felix, Geschäftsführer der Schule, erinnert sich an die Anfänge: „Wir haben damals einfach iPads bei einem Händler vor Ort gekauft und sie den Schüler:innen gegeben. Wirklich gewusst, wie wir sie im Unterricht einsetzen sollten, haben wir nicht – denn es gab niemanden, der uns zeigen oder erklären konnte, wie das funktioniert.“
Trotz der fehlenden Unterstützung in der Anfangszeit hielt die Schule an ihrer offenen und zukunftsorientierten Haltung fest. Ihr Ziel war es, Lernende und Lehrkräfte gemeinsam auf eine sich schnell verändernde Welt vorzubereiten und sie dazu zu ermutigen, miteinander zu lernen und sich weiterzuentwickeln. Felix bringt diesen Anspruch wie folgt auf den Punkt:
„Wir müssen Bildungsprozesse verändern. Es ist uns wichtig, dass Schüler:innen und Lehrkräfte eine gemeinsame Vorstellung davon entwickeln, wie Bildung in Zukunft aussehen kann. Die Vermittlung der nötigen Fähigkeiten ist dabei kein Problem, denn alle sind offen dafür, Neues zu lernen.“
Aus diesem Pioniergeist heraus entwickelte die Villa Wewersbusch im Laufe der Jahre ihr eigenes digitales Bildungskonzept und wurde schließlich 2016 als erste Schule Deutschlands zur Apple Distinguished School ernannt.

Unter den vielen digitalen Apps und Tools, die an der Villa Wewersbusch zum Einsatz kommen, hat sich Goodnotes als zentraler Bestandteil der digitalen Lernstrategie durchgesetzt. Die App dient Schüler:innen und Lehrkräften nicht nur zum Erstellen von Notizen, sondern auch als digitales Lehrbuch.
Als die Schule erstmals digitale Geräte einführte, äußerten viele Eltern die Sorge, dass die Handschrift darunter leiden könnte – insbesondere, da Prüfungen im deutschen Bildungssystem nach wie vor meist handschriftlich auf Papier abgelegt werden. Als Vorreiterin der digitalen Bildung setzt sich die Villa Wewersbusch deshalb intensiv damit auseinander, wie sich Technologie sinnvoll in den Unterricht integrieren und zugleich mit bewährten analogen Methoden verbinden lässt. Felix erklärt:
„Prüfungen werden weiterhin handschriftlich und offline abgelegt. Aufgrund der langsamen Veränderungen im deutschen Bildungssystem folgen sie einem sehr klassischen Ansatz. Gleichzeitig müssen wir die Schüler:innen auf die Zukunft vorbereiten, in der eine Kombination aus digitalem und analogem Arbeiten gefragt ist. Genau hier kommt Goodnotes ins Spiel.“
An der Villa Wewersbusch erhält jede:r Schüler:in sowohl ein gedrucktes Lehrbuch als auch eine digitale Version in Goodnotes. Die gedruckten Bücher werden verwendet, wenn Aufgaben handschriftlich bearbeitet werden sollen. Für digitale Aufgaben nutzen die Schüler:innen Goodnotes auf dem iPad.

Eine besondere Stärke der App ist die Flexibilität beim Wechsel zwischen analogem und digitalem Arbeiten. Bei manchen Klassenarbeiten können die Schüler:innen beispielsweise wählen, ob sie die Aufgabe auf Papier oder digital auf dem iPad bearbeiten möchten. Wer sich für die handschriftliche Variante entscheidet, kann die Arbeit anschließend einscannen, in Goodnotes speichern und an die Lehrkraft senden. Felix betont:
„Das Entscheidende ist, dass die Schüler:innen beides lernen – digitales und analoges Arbeiten. Sie sollen sich nicht auf nur eine Methode beschränken. Gerade die Kombination aus beiden ist uns an der Schule wichtig.“
Auch die Lehrkräfte der Villa Wewersbusch haben kreative Wege gefunden, Goodnotes sinnvoll in ihren Unterricht einzubinden. Annika, die Mathematik, Geschichte und Sozialkunde unterrichtet, beschreibt, wie sie gemeinsam mit ihren Schüler:innen eine klare Ordnerstruktur entwickelt hat. So bleiben die Materialien übersichtlich und aktuell und sind jederzeit leicht zugänglich.
„In Goodnotes können die Schüler:innen für jedes Fach eigene Ordner anlegen und darin verschiedene Notebooks führen. Im Mathematikunterricht haben wir zum Beispiel ein Arbeitsbuch, in dem alle Arbeitsblätter gesammelt werden, die sie von mir erhalten. Diese Vorlagen bleiben unbearbeitet. Das Arbeitsbuch dient als Archiv, auf das die Schüler:innen jederzeit zurückgreifen können, wenn sie Inhalte wiederholen oder ein Arbeitsblatt noch einmal bearbeiten möchten. So haben sie immer Zugriff auf die leeren Vorlagen.“

Cihan, der Geografie unterrichtet, berichtet, dass Goodnotes für viele Lehrkräfte zur wichtigsten App für die Erstellung von Arbeitsblättern geworden ist. Ausschlaggebend ist vor allem die Vielseitigkeit der App, mit der sich interaktive Unterrichtsmaterialien gestalten lassen:
„Ich kann Grafiken per E-Mail versenden und PDFs ganz einfach in Goodnotes einfügen. Gerade für mich als Geografielehrer ist das besonders wichtig, weil ich im Unterricht mit vielen Grafiken und Karten arbeite. Mit Goodnotes kann ich meinen Unterricht dynamischer gestalten, und das motiviert auch die Schüler:innen.“
Goodnotes verändert außerdem, wie die Lehrkräfte an der Villa Wewersbusch Schülerarbeiten bewerten und Feedback erteilen. Durch die Integration mit Apples Schoolwork-Plattform entsteht ein durchgängiger digitaler Arbeitsablauf: Die Schüler:innen bearbeiten ihre Aufgaben in Goodnotes und reichen sie anschließend über Schoolwork ein.
Auch direkt in Goodnotes lassen sich Arbeiten unkompliziert korrigieren. Das spart nicht nur Zeit, sondern ermöglicht zugleich flexibleres und unmittelbares Feedback. Annika erklärt:
„Ich habe immer Sorge, versehentlich etwas falsch zu markieren. In Goodnotes ist das überhaupt kein Problem, weil ich eine Markierung einfach löschen und anschließend neu setzen kann.“
Cihan ergänzt, dass seine Schüler:innen direkt in der App arbeiten, Antworten hervorheben sowie Fragen markieren und mit ihm teilen können. So kann er unmittelbar darauf reagieren und gezieltes Feedback geben. Dieser kontinuierliche Austausch fördert die Motivation der Schüler:innen und hilft ihnen, das Beste aus dem Unterricht herauszuholen.
Die Schüler:innen der Villa Wewersbusch haben Goodnotes begeistert angenommen und fest in ihren Lernalltag integriert. Jaromir, ein Schüler der zehnten Klasse, nutzt die App vor allem, um sich auf Prüfungen vorzubereiten und Lerninhalte zu wiederholen. Dafür erstellt er Zusammenfassungen zu verschiedenen Themen und ergänzt sie mit Zeichnungen, um Informationen anschaulich darzustellen.
„Ich mag die Funktionen von Goodnotes. Besonders gut gefällt mir die Kombination aus Text und Zeichnungen. Ich kann ganz einfach zwischen dem Zeichnen mit dem Stift und dem Tippen auf der Tastatur wechseln. Genau deshalb nutze ich Goodnotes.“

Emre, ein Schüler der neunten Klasse, nutzt Goodnotes in fast allen Fächern: „Ich verwende die App zum Beispiel in Englisch und Deutsch, also überall dort, wo man normalerweise viel mit der Hand schreibt. Auch meine Hausaufgaben erledige ich zu Hause damit.“ Dank des natürlichen Schreibgefühls kann er seine Handschrift direkt auf dem iPad üben – ganz ohne Papier.
Außerdem probiert Emre aktiv die neuen KI-Funktionen von Goodnotes aus. Besonders gefallen ihm Word Complete, die Wortvervollständigung, die beim Schreiben in Echtzeit passende Vorschläge im eigenen Schreibstil macht, und Spellcheck, die Rechtschreibprüfung, die Fehler oder fehlende Buchstaben automatisch erkennt und korrigiert.
An der Villa Wewersbusch erhalten die Schüler:innen ihre iPads in der fünften Klasse. Um ihnen einen sicheren und verantwortungsvollen Einstieg in das digitale Lernen zu ermöglichen, hat die Schule ein eigenes Fach zur digitalen Kompetenz eingeführt. Felix erklärt:
„In diesem Fach lernen die Schüler:innen, wie sie die Geräte nutzen und ihre Arbeit sinnvoll organisieren. Das ist besonders wichtig, da sich ein großer Teil ihrer Schulmaterialien auf dem iPad befindet. Außerdem lernen sie, verantwortungsvoll mit sozialen Medien umzugehen, und können beurteilen, welche Bilder sie aus dem Internet verwenden dürfen, wo sie diese posten können und in welchen Zusammenhängen sie eingesetzt werden dürfen.“
Helen, eine Schülerin der sechsten Klasse, bestätigt, wie hilfreich diese Einführung ist. Als sie in der fünften Klasse begann, Goodnotes zu nutzen, lernte sie mit Unterstützung ihrer Lehrerin, ihre Notizen übersichtlich in verschiedenen Ordnern für die einzelnen Fächer zu organisieren.
Dieser vorausschauende Ansatz zur digitalen Kompetenz stellt sicher, dass die Schüler:innen nicht nur sicher mit Tools wie Goodnotes umgehen können, sondern auch verstehen, welche Rolle digitale Technologien in ihrem Alltag spielen. Dabei verfolgt die Villa Wewersbusch auch beim digitalen Wohlbefinden einen ganzheitlichen Ansatz. „Uns ist wichtig, dass die Schüler:innen lernen, bewusst Pausen einzulegen“, betont Felix. „Sie müssen auch lernen, sich zu entspannen und von der digitalen Welt abzuschalten.“

Der Weg der Villa Wewersbusch mit Goodnotes und digitalem Lernen zeigt eindrucksvoll, was möglich ist, wenn Technologie durchdacht und sinnvoll in der Bildung eingesetzt wird. Möchtest du erfahren, wie deine Schule die digitale Transformation erfolgreich gestalten und eine innovative, fundierte Lernumgebung schaffen kann? Dann kontaktiere uns unter education@goodnotes.com.