Falkner House

In einer Zeit, in der sich Technologie deutlich schneller entwickelt als bewährte Lehr- und Lernmethoden, ist die Falkner House School ein echtes Vorbild für Innovation. Die kleine Grundschule in South Kensington reduziert nicht nur ihren Papierverbrauch erheblich, sondern spart durch den gezielten Einsatz von Technologie jedem Hauptfachlehrer jährlich 30 Stunden Vorbereitungszeit. Möglich wird das durch einen konsequent digitalen Unterrichtsansatz: Die Schüler:innen arbeiten mit digitalen Notebooks in Goodnotes auf dem iPad. Hier erfährst du, wie die Schule diesen Ansatz umgesetzt hat und welche Überlegungen dahinterstehen.

Das Falkner House ist eine private Londoner Schule für Kinder im Alter von drei bis elf Jahren. Sie umfasst getrennte Schulen für Jungen und Mädchen sowie einen gemeinsamen Kindergarten. Die Schule ist für ihre hohen akademischen Standards und ihren vielseitigen Lehrplan bekannt. Gleichzeitig legt sie großen Wert darauf, den Charakter und das Selbstwertgefühl jedes Kindes in einer familienähnlichen Atmosphäre zu stärken. Geleitet wird die Schule von einem vorausschauenden Managementteam, das starke akademische Leistungen ebenso fördert wie persönliche Entwicklung, Freundlichkeit und gute Umgangsformen. Die Kinder profitieren somit von einer ganzheitlichen Bildung in einer der lebendigsten Städte der Welt.

Warum Falkner House nach digitalen Lösungen für den Unterricht suchte?

Wie viele andere Schulen weltweit stand auch Falkner House vor einer zentralen Herausforderung: Die Schule wollte ihren Bildungsansatz modernisieren, die verfügbare Unterrichtszeit besser nutzen und zugleich den Anforderungen einer zunehmend digitalen Welt gerecht werden. Gleichzeitig sollten die Umwelt- und Effizienzprobleme des traditionellen, papierbasierten Lehrens und Lernens angegangen werden. Unter der Leitung von Mrs. Post, der Verantwortlichen für digitales Lernen, suchte Falkner House deshalb nach Möglichkeiten, den hohen Papierverbrauch und den damit verbundenen ökologischen Fußabdruck zu reduzieren und den Lehrkräften mehr Zeit für den eigentlichen Unterricht zu verschaffen. Der Wechsel zu Goodnotes wurde vor allem von dem Wunsch angetrieben, Abfall zu vermeiden, Abläufe zu optimieren und die Lehrmethoden auf eine digitale Zukunft auszurichten. Dabei galt es auch, Herausforderungen zu meistern – etwa die digitalen Kompetenzen aller Beteiligten zu fördern und sicherzustellen, dass kein:e Schüler:in durch die Umstellung benachteiligt wird. Der Schritt hin zu einer papierlosen Lernumgebung war daher eine bewusste strategische Entscheidung: Falkner House wollte moderne Technologie sinnvoll einsetzen und zugleich seinem Anspruch an Nachhaltigkeit und zukunftsorientierte Bildung gerecht werden.

Für Falkner House ist dieser Wandel ein strategischer Schritt, um Abläufe zu optimieren, junge Schüler:innen auf die Zukunft vorzubereiten und die verfügbare Unterrichtszeit bestmöglich zu nutzen. Das wurde mir deutlich, als ich an einem kalten Novembermorgen den Eingangsbereich der Schule betrat und Mrs. Post traf. Sie hatte Goodnotes bereits vor fast zehn Jahren an der Schule eingeführt, nachdem sie verschiedene digitale Notizen-Apps getestet hatte. Sie erzählte mir: „Die drei oberen Jahrgangsstufen unserer Schule arbeiten vollständig papierlos. Sämtliche Klassen- und Hausaufgaben der Schüler:innen werden in Goodnotes erledigt. Für unsere Anforderungen ist das eine wirklich einfache und effektive Lösung.“ Der Übergang vom analogen zum digitalen Unterricht brauchte Zeit und wurde Schritt für Schritt verfeinert. Inzwischen ist das Konzept vollständig etabliert. Es zeigt, wie konsequent die Schule Technologie in den Lehrplan integriert und dabei sowohl ihre Umweltziele als auch eine effizientere Nutzung der Unterrichtszeit im Blick behält.

Mrs. Post erklärte weiter, dass sich die Vorteile dieser digitalen Lösung besonders während des Covid-Lockdowns gezeigt hätten. Die Schule konnte den Unterricht auch ohne Präsenzbetrieb nahezu nahtlos fortsetzen – ein deutlicher Beleg für die Wirksamkeit der Plattform. „Während des Lockdowns konnten wir praktisch ohne Schulgebäude unterrichten, weil die Lehrkräfte alle Hefte der Kinder in Echtzeit einsehen und direkt korrigieren konnten“, erinnerte sie sich. Lehrkräfte und Schüler:innen nutzten dafür die Linkfreigabe von Goodnotes. Jeder Schüler und jede Schülerin teilte einen Link zu seinem bzw. ihrem digitalen Heft, sodass die Lehrkräfte die Arbeiten auf dem eigenen iPad ansehen und unmittelbar Feedback geben konnten. Diese Flexibilität in einer Krisensituation zeigt, wie widerstandsfähig und vorausschauend der Bildungsansatz von Falkner House ist. Zudem wird deutlich, welchen Unterschied eine gut durchdachte digitale Strategie im Schulalltag macht.

Goodnotes hat das Lehren und Lernen am Falkner House grundlegend verändert. Dies war jedoch nur durch klare und verlässliche Richtlinien möglich, die in allen Jahrgangsstufen sowohl die Sicherheit als auch einen verantwortungsvollen Umgang mit digitalen Medien gewährleisten. Ebenso wichtig war die gezielte Weiterbildung der Lehrkräfte. Sie nutzen die Funktionen der App, um interaktive und individuell zugeschnittene Lernerlebnisse zu schaffen. Wie das im Unterricht aussieht, zeigte sich in einer Englischstunde der fünften Klasse. Während der Lehrer auf seinem iPad verfolgte, woran die Schüler:innen arbeiteten, gab er einem Kind direkt Rückmeldung, ohne seinen Schreibtisch verlassen zu müssen: „Zoom mal ein bisschen raus. Das ist wunderbar. Ich sehe hier, dass du sehr interessante sprachliche Mittel verwendet hast.“ Zu Beginn der Stunde öffneten alle Schüler:innen ihre iPads. Der Lehrer übermittelte ihnen die Unterrichtsmaterialien innerhalb weniger Sekunden per AirDrop. Anschließend fügten sie die Inhalte ihren digitalen Englischheften für die fünfte Klasse hinzu und begannen direkt mit der Übung.

So hat Falkner House Goodnotes in der ganzen Schule eingeführt

Die schulweite Einführung von Goodnotes brachte einige Herausforderungen mit sich, doch Falkner House ging dabei sorgfältig und konsequent schülerorientiert vor. Durch Peer-Mentoring und gezielte Einführungsphasen konnten sich die Schüler:innen schnell mit der App vertraut machen. Mrs. Post beschreibt diesen Ansatz wie folgt: „In der ersten Schulwoche der vierten Klasse unterschreiben die Schüler:innen ihre iPad-Vereinbarung und erhalten eine Einführung in die grundlegenden Funktionen. Bereits am Ende der ersten Stunde können sie Goodnotes sicher nutzen. Außerdem kommen ältere Schüler:innen hinzu, unterstützen die Jüngeren bei konkreten Fragen und zeigen ihnen Arbeiten, die sie seit der Einführung in Goodnotes erstellt haben.” Diese gemeinschaftliche Lernumgebung hilft nicht nur dabei, technische Hürden abzubauen. Sie stärkt auch das Gemeinschaftsgefühl und die gemeinsame Verantwortung unter den Schüler:innen. Viele teilen ihre Arbeiten besonders gern, da ihnen Goodnotes die Möglichkeit gibt, das Gelernte kreativ, farbenfroh und fantasievoll umzusetzen.

Bei der Einführung von Goodnotes auf dem iPad beschäftigten die Eltern vor allem zwei Fragen. Die erste betraf die Bildschirmzeit. Mrs. Post erklärte dazu: „Wir haben den Eltern den Unterschied zwischen Bildschirmzeit für schulische Aufgaben und Bildschirmzeit zur Unterhaltung erläutert. Ob man konzentriert arbeitet oder sich einfach etwas ansieht beziehungsweise ein Spiel spielt, beansprucht das Gehirn auf unterschiedliche Weise.“ Auch mögliche Belastungen für die Augen wurden thematisiert. Mrs. Post erklärte: „Dank der automatischen Helligkeitsanpassung passt sich das Display an das Umgebungslicht an.“ „Beim Schreiben gibt es daher keine grundlegenden Unterschiede zwischen der Nutzung eines iPads und dem Arbeiten auf Papier.“ Darüber hinaus sieht sie auch ergonomische Vorteile: „Die Schüler:innen stellen das iPad auf einen Ständer und können dadurch in einer besseren Haltung schreiben. Das kann sogar angenehmer sein, als lange über einem Buch oder einem Blatt Papier zu sitzen.“ Davon konnte ich mich selbst überzeugen, als ich im Laufe des Tages verschiedene Klassen der vierten und fünften Jahrgangsstufe besuchte.

Die zweite Sorge der Eltern betraf das Schreiben mit der Hand. Schließlich werden die Schüler:innen später möglicherweise Prüfungen auf Papier ablegen und müssen darauf entsprechend vorbereitet sein. Mrs. Post erklärte: „Immer wenn die Schüler:innen eine Prüfungsaufgabe bearbeiten, schreiben sie zunächst auf Papier. Anschließend scannen sie ihre Arbeiten einfach in Goodnotes ein, damit sie diese dort kommentieren und weiterbearbeiten können.“

Zudem überprüft die Schule regelmäßig die Entwicklung der Handschrift. „Wir vergleichen die Handschrift in den Prüfungsarbeiten mit den handschriftlichen Notizen in Goodnotes“, sagte Mrs. Post. „So können wir den Eltern jederzeit zeigen, dass wir diesen Bereich kontinuierlich im Blick behalten.“

Heute ziehen die Schüler:innen von Falkner House digitale Notizen mit Goodnotes traditionellen Methoden vor.

Die Schüler:innen selbst bevorzugen Goodnotes deutlich gegenüber traditionellen Methoden. Die beiden Sechstklässlerinnen, mit denen ich gesprochen habe, finden das Schreiben damit „flüssiger“ und schätzen vor allem die übersichtliche Organisation. „Man kann seine Unterlagen immer schnell finden und alles bleibt ordentlich und sauber“, sagt Claudia, die mir begeistert ihre besten Arbeiten seit der vierten Klasse zeigt. Mrs. Post bestätigt, dass die einfache Bedienung und die gute Organisation entscheidend dazu beitragen, die Motivation und Begeisterung der Schüler:innen aufrechtzuerhalten. Die Schüler:innen möchten gute Arbeit leisten und ihre Ergebnisse später noch einmal ansehen, weil sie stolz auf das Erreichte sind. „Und das können sie ganz einfach, weil alles an einem Ort gespeichert ist.“

Goodnotes hat zudem zu erheblichen Zeiteinsparungen und einer höheren Produktivität geführt. Mrs. Post beziffert den Effekt so: „Wir haben pro Fach und Halbjahr fünf Stunden Unterrichtszeit zurückgewonnen. Die Zeitersparnis ist enorm – etwa beim Austeilen von Heften, beim Nachholen verpasster Unterrichtsstunden, bei der Suche nach verlorenen Materialien, beim Korrigieren und Erteilen von Feedback, beim Präsentieren von Arbeiten sowie beim Verteilen und Erstellen von Unterrichtsmaterialien.“ Dieser beträchtliche Zeitgewinn zeigt, wie effizient sich Goodnotes in den Unterrichtsalltag integrieren lässt und wie viel mehr Zeit dadurch für das eigentliche Lehren und Lernen bleibt.

In einer Bildungslandschaft, in der die digitale Transformation immer wichtiger wird, um junge Menschen auf Studium, Beruf und das Leben vorzubereiten, zeigt die Falkner House School eindrucksvoll, was sich mit Goodnotes auf dem iPad erreichen lässt. Möchtest du erfahren, wie deine Schule Zeit sparen, produktiver arbeiten und die Schüler:innen konsequent in den Mittelpunkt ihrer digitalen Strategie stellen kann? Dann kontaktiere uns unter education@goodnotes.com.